Artikel-Schlagworte: „Gewicht“
Heutzutage gibt es so viele Antworten auf die Frage, wie Abnehmen funktioniert: von den zahlreichen Wunder-Pillen, über unzählbar viele Wunder-Diäten und Abnehm-Kursen bis hin zu den auf Verkaufssendern angepriesenen Geräten und Apparatschaften für Leibesübungen jeglicher Art. Da muss man sich schon wundern, warum das Gewicht bei immer mehr Menschen ungesunde Ausmaße annimmt. Fettleibigkeit und Übergewicht werden weltweit zu einem immer größeren Problem. Forscher sprechen sogar schon von einer Epidemie.
Laut einem Forschungsbericht der Universität Melbourne sind heute weltweit 2 Milliarden Menschen fettleibig oder übergewichtig (als übergewichtig gelten Menschen mit einem Body Mass Index von 25 bis 30, als fettleibig Menschen mit einem BMI über 30). Bei einer Weltbevölkerung von knapp 7 Milliarden Menschen machen die Übergewichtigen und Fettleibigen mittlerweile 29 % aus. Dass die Amerikaner der übrigen Weltbevölkerung in der Statistik zum Thema Übergewicht und Fettleibigkeit haushoch überlegen sind, spricht nicht gerade für Burger und Fast Food. Das Gewicht jedes dritten Amerikaners ist zu hoch und damit gesundheitsgefährdend. Dies ist keine neue Erkenntnis. Genauso wenig wie die, dass die Asiaten (vor allem Japaner und Chinesen) von Fettleibigkeit und Übergewicht weltweit am wenigsten betroffen sind. Hier ist lediglich das Gewicht jedes zwanzigsten als gesundheitsgefährdend anzusehen.
Woran liegt es, dass so viele Menschen übergewichtig und fettleibig sind? Warum gibt es Regionen, in denen das Gewicht der dort lebenden Menschen sehr häufig Idealwerte annimmt? Global gesehen am weitesten verbreitet sind Übergewicht und Fettleibigkeit in den westlichen Industrienationen, zunehmend auch in westlichen Schwellenländern. Zurückzuführen ist dieses Phänomen auf die Essgewohnheiten in diesen Ländern und auf den Bewegungsmangel.
Ist die Ernährung in der westlichen Welt auf Grund eines hohen Anteils roten Fleisches, eher wenig Obst und Gemüse, und eines hohen Zuckerkonsums unausgewogen und ungesund, sieht es in Asien häufig anders aus. Die Japanische Küche besteht vorwiegend aus Reis, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse. In der westlichen Welt kommen 3 Mal täglich große Portionen auf den Tisch und es wird häufig über den Hunger gegessen. In Asien werden hingegen öfter kleinere Portionen gereicht, das Überfressen findet in der Regel nicht statt. Diese unterschiedlichen Essgewohnheiten wirken sich unterschiedlich auf den Körper und das Gewicht aus.
Ein Gleichgewicht zwischen eingenommenen und verbrauchten Kalorien besteht bei immer weniger Menschen, vor allem in Industrienationen der westlichen Welt. So wird hier viel und unausgewogen gegessen und es findet zu wenig Bewegung statt. Das fängt schon im Kindesalter an: Schulkinder werden morgens aus dem Bett an den Frühstückstisch gesetzt, zur Schule gefahren, dort sitzen sie 6 Stunden, essen einmal zwischendurch unausgewogenes Kantinenessen, dann werden sie wieder abgeholt und vor den Fernseher auf die Couch platziert. Zum Abschluss des Tages wird noch was gegessen und dann geht’s ins Bett. Das Gewicht steigt und die Gesundheit leidet, schon im Kindesalter. Also liebe Eltern, schickt die Kinder zum Sport! Das reduziert das Gewicht, fördert die Gesundheit und macht durch die Ausschüttung von Endorphinen auch noch glücklich. Was will man denn mehr?